8 Fragen an Julija Zaharijević

Extra aus Wien reist Julia Zaharijević für die Kurse im Atelierprojekt an. Im Wochenendkurs begeistert sie die Teilnehmer*innen mit klassische Techniken spielerisch fürs Malen und Zeichnen von Figuen und Portraits.

„Ich liebe klassische Mal- und Zeichentechniken und gebe mein Wissen gerne weiter.“

An was hast du heute Morgen beim Aufwachen gedacht?
An die Zugfahrt die mich heute erwartet.

Was war dein Antrieb, dich im Atelierprojekt zu engagieren?
Meine Liebe für klassische Zeichen- und Maltechniken, und der Wunsch diese weiterzuvermitteln.

Was finden die Teilnehmer*innen in deinem Kurs?
Alles über die Themen menschlicher Körper und Gesicht! Bei mir lernt man Menschen auf dem kleinen Blatt Papier darzustellen; man lernt ein bisschen was über Proportionen, Dreidimensionalität, in einem strukturierten Workflow. Meine Herangehensweise ist learning by doing. Ich ermutige meine Teilnehmer*innen dazu sich zu befreien, zu experimentieren und von Fehlern zu lernen. Außerdem treffen sie andere interessante Teilnehmer*innen und genießen eine freundliche Atmosphäre.

Welches Werkzeug setzt du am liebsten für deine Kunst ein?
Jetzt grade einen Scanner! Neue Entdeckung!

Was ist deine größte Herausforderung im täglichen Leben und Arbeiten?
Eine Balance zwischen zu viel und zu wenig Arbeit zu finden.

Welcher künstlerischen Sehnsucht folgst du?

Wobei empfindest du das Glück?
Wenn ich alleine im Studio bin und wenn ich weiß was ich mache. Und auch, wenn ich klettere und mich stark fühle.

Ist spielen Kunst oder Kunst ein Spiel?
Es ist immer gut, wenn Kunst ein Spiel ist, aber wenn Kunst nur spielen wäre, wäre es schwierig sie das ganze Leben lang zu machen, finde ich. Es ist gut, dass die Kunst auch frustrierend und kompliziert sein kann, das gehört dazu..

Soloshow von Julija im Mai-Juni 2021: https://artviewer.org/julija-zaharijevic-at-alienze/
Interview auf PW Magazin: https://www.pw-magazine.com/2019/julija-zaharijevic-i-definitly-curate-a-vision/

Zu den Kursen von Julija Zaharijević